Doppelt hält besser & erste Pole für Walkenhorst Motorsport


Walkenhorst Motorsport holt in der Klasse CUP5 erneut den zweiten
Platz und bestätigt die gute Leistung

Mit der 45. Adenauer Simfy Trohpy, dem 4. Lauf der VLN
Langstreckenmeisterschaft, stand die Generalprobe für das 24 h
Rennen im Juni auf dem Programm.
Walkenhorst Motorsport ist zu diesem Lauf mit dem Dunlop Z4 GT3,
dem H&R M235i Racing und einem BMW M Performance M235i
Racing angetreten.
Aufgrund der hervorragenden Wettervorhersage, hatte sich das
Team erhofft, noch letzte Verbesserungen im Hinblick auf das 24 h
Rennen an den Fahrzeugen vornehmen zu können. Leider wurde
die Testsession am Freitag aufgrund eines schweren Unfalls nach
gut einer Stunde beendet.
Dennoch konnte sich das Team am Ende der Qualifikation am
Samstag morgen zusammen mit den Fahrern Michael Schrey und
Emin Akata über die erste Pole-Position in der Klasse Cup 5 mit
dem H&R M235i Racing freuen.
„Durch die neuen Fahrwerksoptionen konnten wir das Auto noch
einmal verbessern“, freute sich Michael Schrey. Der BMW M
Performance M235i Racing landete auf Platz 10. Die beiden Fahrer
Rainer Kathan und Florian Weber feierten beim 4. VLN Lauf ihr
Debüt im M235i Racing Cup und bestätigen mit Ihrem Platz die
gute Leistung und Fahrbarkeit des Fahrzeugs.
Ralf Oeverhaus, Henry Walkenhorst und Peter Posavac waren mit
dem Setup des Fahrzeugs zwar sehr zufrieden, haben sich aber mit
dem Verkehr des 208 Fahrzeuge großen Starterfelds etwas schwer
getan. Platz 25 war das Ergebnis der Qualifikation, die wie die
Session am Freitag wieder wegen eines schweren Unfalls
unterbrochen werden musste.
Im Rennen lagen Glück und Pech eng beieinander.
Das Fahrergespann Miachel Schrey und Emin Akata haben sich
mit Ihrem H&R M235i Racing über das gesamte Rennen ein enges
Kopf an Kopfrennen mit den Konkurrenten geleistet. Als das
Rennen nach rund 3 Stunden abgebrochen wurde, lag das Duo
auf Platz 1 der Klasse Cup5. Leider wurde die Wertung der
Vorrunde für das Rennergebnis herangezogen und somit lag der
H&R M235i Racing nur auf Platz 2.
Des einen Pech ist des anderen Glück muss man an dieser Stelle
sagen, denn durch die Zurückstufung wurde der Dunlop Z4 GT3
auf Platz 18 gesamt gewertet, obwohl das Fahrzeug durch einen
unverschuldeten Unfall zu diesem Zeitpunkt bereits ausgefallen
war. Ein unverdientes Ende, denn das Fahrertrio Ralf Oeverhaus,
Henry Walkenhorst und Peter Posavac haben den Dunlop Z4 GT3
konstant immer weiter nach vorne gefahren. Als Ralf Oeverhaus
das Auto beim ersten Stop nach 8 Runden an Peter Posavac
übergab, lag man bereits auf Platz 3. Henry Walkenhorst war nach
dem Ausfall dementsprechend verärgert. „Nach einer tollen
Aufholjagt ist es besonders ärgerlich, wenn dir einfach jemand
unnötig ins Heck reinfährt und alles vorbei ist.“
Der BMW M Performance M235i Racing mit Rainer Kathan und
Florian Weber wurde in der ersten Runde im Bereich der
Kurzanbindung von hinten angeschoben und fiel an das Ende des
Feldes zurück. Das Duo krempelte daraufhin die Ärmel hoch und
arbeitete sich bis zum Rennende wieder auf einen sicheren Platz 9
nach vorne. Ein tolles Ergebnis für den Einstand.